Sicherheit vor dem Gas CO

Das Gas Kohlenstoffmonoxid stellt für Personen eine besondere Gefahr dar, da es geschmacks- und geruchsneutral ist und dadurch ohne technische Hilfe nicht nachgewiesen werden kann.

Besonders freuen konnten wir uns diese Woche über vier Neuzugänge in unseren Reihen. Allerdings handelt es sich dieses Mal gleich um vier CO-Warnmelder. Doch wofür?

Das Gas Kohlenstoffmonoxid stellt für Personen eine besondere Gefahr dar, da es geschmacks- und geruchsneutral ist und dadurch ohne technische Hilfe nicht nachgewiesen werden kann. Bei entsprechender Konzentration kann CO bereits nach wenigen Atemzügen zum Tode führen. CO bindet sich an rote Blutkörperchen und verdrängt dabei den Sauerstoff im Kreislauf. Um uns vor dieser immensen, jedoch unsichtbaren Gefahr zu schützen hat unser Verein in die Sicherheit unserer Einsatzkräfte investiert.

Gerade bei einem akustischen Warnsignal, wie wir es oft bei einem Rauchwarnmelder hören, können wir nicht sofort zwischen einem Rauchwarnmelder und einem CO-Melder unterscheiden. Hier profitieren wir ab sofort von einem Stück mehr Sicherheit.

Wir führen jetzt auf jedem unseres Löschfahrzeugs einen CO-Melder mit und darüber hinaus haben wir den vierten Melder an unserem First Responder Rucksack in unserem HLF, dem erstausrückenden Fahrzeug, platziert. Primär wird unser Gruppenführer dieses Gerät ab sofort mitführen, jedoch kann der Melder auch schnell vorgehenden Trupps überreicht werden.

Der Melder wurde mit zwei Warnstufen vorinstalliert ausgeliefert, diese sind wie folgt:

  • Voralarm bei einem Wert von über 30ppm. Ab diesem Wert wird die maximal zulässige Arbeitsplatzkonzentration überschritten.
  • Hauptalarm bei einem Wert von über 200ppm. Ab diesem Wert sind Kopfschmerzen die Folge und eine Arbeit ohne Atemschutz wird beendet.

Wir bedanken uns bei unserem Förderverein für die finanzielle Unterstützung und der damit zusammenhängenden Unterstützung unserer passiven Mitglieder, welche diese Anschaffungen erst möglich machen.