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Die persönliche Schutzausrüstung

Jeder aktive Feuerwehrmann besitzt seine persönliche Schutzkleidung, die ihn vor einem möglichst breiten Spektrum an Gefahren und Verletzungen schützen soll. Die Ausrüstung im Wert von mehreren 1000 Euro wird von der Stadt München zur Verfügung gestellt. Für besondere Einsatzlagen, bzw. für die Arbeit mit bestimmten Geräten wird eine Reihe von speziellen Ausrüstungsgegenständen auf den Fahrzeugen mitgeführt.

Von links nach rechts:
Schnittschutz, Grundausrüstung, Atemschutz vorne und hinten, Hitzeschutz
Für eine größere Ansicht bitte anklicken.

Grundausrüstung
Grundsätzlich ist ein Feuerwehrmann mit dem Nomexmantel und der Nomexhose vor Flammeneinwirkung und Hitze- und Kälteeinwirkung geschützt. Der Helm mit Nackenleder dient zum Schutz des Kopfes vor herabfallenden Teilen, das Visier schützt den Gesichtsbereich. Die Feuerwehrstiefel besitzen eine Stahlkappe und eine Stahlsohle. Der Sicherheitsgurt mit Beil kann zur Eigensicherung bei Arbeiten in Höhen, oder zum Abseilen in Notsituationen, verwendet werden. Je nach Alarmstichwort rüsten sich die Feuerwehrmänner zusätzlich mit einer Rettungsleine und einer Atemmaske mit Filter aus.

Atemschutzgerät
Muss ein Trupp in ein verrauchtes Gebäude, so rüsten sich die Feuerwehrmänner neben der Grundausrüstung zusätzlich mit zahlreichen Gegenständen aus: Dem Atemschutzgerät, welches aus einer Druckluftflasche und der Atemschutzmaske besteht. Eine Nomex-Haube schützt die noch freien Körperstellen im Halsbereich vor Flammen, ein Bewegungsmelder sendet ein Pfeifsignal bei Notfällen aus. Für die Kommunikation mit dem Gruppenführer besitzt jeder Trupp ein Sprechfunkgerät. Um Personen durch verrauchte Gebäudeteile zu führen, nimmt jeder Trupp Fluchthauben (ähnlich einer Gasmaske) mit. Je nach Arbeitsauftrag müssen noch weitere Werkzeuge, eine Axt oder Schlauchtragekörbe mitgeführt werden. Schnell erreicht die Ausrüstung so ein Gewicht von 30 bis 40 Kilogramm.

Arbeiten mit der Kettensäge

Um sich bei der Arbeit mit der Kettensäge vor Schnittverletzungen zu schützen, werden Schnittschutzhosen getragen. Das Kunststoffvisier wird gegen ein Gittervisier aus Metall getauscht, da dieses nicht beschlägt und den Halsbereich besser schützt.

Hitzeschutzanzug
Mit dem Hitzeschutzanzug und dem Atemschutzgerät kann auch bei Bränden mit extremer Hitzeentwicklung vorgegangen werden. Er schützt jedoch nicht gegen Flammeneinwirkung, da die Schutzwirkung bei verrußter Oberfläche sofort nachlässt. Die einfachere Ausführung besteht nur aus einer Haube und speziellen Handschuhen.

Die Berufsfeuerwehr und Sondereinheiten der Freiwilligen Feuerwehr führen noch weitere Schutzanzüge, beispielsweise gegen chemische oder ätzende Stoffe oder radioaktive Strahlung, mit.


 
Gewusst wie!  
Ausbildung  

Denn nur mit einer guten, umfassenden Ausbildung, lässt sich die Gefahr für den einzelnen Feuerwehrmann minimieren.

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